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Räume für Theaterfiguren im Kolk

Die Sanierungsarbeiten im Lübecker Kolk dauern an. Zuletzt mussten aufgrund der Bodenbeschaffenheit und des Zustandes der Gebäude mehrere Änderungen an der Planung der Gebäude sowie zusätzliche Bauarbeiten vorgenommen werden. 

Der historische Kolk soll für die Zukunft erhalten werden

Die Sanierung der historischen Gebäude im Kolk ist unumgänglich. Erst nach Beginn der Bauarbeiten und Freilegung der historischen Wände zeigte sich: Der Zustand der Gebäude war sehr viel schlechter als erwartet und stellte teilweise eine Gefahr für die Standsicherheit dar. Beispiel dafür sind lose Ziegel und nicht verzahnte Wände. Außerdem erfüllt die Sanierung aus den 70er Jahren nicht die aktuellen Anforderungen an ein Museum- oder Theatergebäude.

Bei der Beseitigung dieser Mängel greift die POSSEHL-Stiftung auf historische Materialien und Techniken zurück und arbeitet eng mit der Lübecker Denkmalpflege zusammen. Beispielsweise wurden lose und schadhafte Steine durch neue Klosterformatziegel ersetzt und die Fassaden werden in Details so verändert, dass sie ihrem historischen Original wieder näher kommen. Zusätzliche Pfähle verhindern das Absinken des Kolks und neue Verzahnungen von Wänden sorgen dafür, dass keine Einsturzgefahr besteht.

Der Kolk
aktuelle Visualisierung des Kolk (Architekturbüro Konermann Siegmund)

Überarbeiteter Entwurf

Der Architektenentwurf von Konermann Siegmund wurde den Gegebenheiten im Kolk angepasst. Eine Tunnelverbindung zwischen Theater und Museum ist auf Grund der Bodenbeschaffenheit nicht mehr geplant und die Gebäude werden nicht tiefer gebaut als bisher. 

Die Gebäudekomplexe tauschen dabei die Funktionen: Wo bisher das Figurentheater war zieht das Museum ein, während Kolk 14-18 mit einem neuen Eckgebäude zum Theater wird. Die beiden Neubauten nehmen das Motiv des roten Backsteins auf, der den Straßenraum des Kolks zusammen mit der hohen Petrikirchmauer prägt.

Abriss von Hand

Für den Neubau des Theatergebäudes wird ein Gebäude aus den 1930er Jahren abgerissen. Es befindet sich inmitten denkmalgeschützter Nachbarhäuser, weshalb beim Abriss schonend und vorsichtig vorgegangen wird. Um Nachbarn, historische Gebäude und Wandmalereien nicht zu gefährden, wurden Erschütterungsmessgeräte in den Nachbargebäuden installiert. So kann bei möglichen stärkeren Erschütterungen sofort reagiert werden. 

Die Bausubstanz war in einem so schlechten Zustand, dass eine Sanierung und Gebäudeertüchtigung nach heutigen Maßstäben nicht zu leisten war.

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